Donnerstag, 23. Januar 2014

Halogenstrahler durch LED-Lampen ersetzen

Halogenlampen verbrauchen zwar etwas weniger Strom als Glühlampen, aber der Unterschied ist nicht sehr groß. Erschwerend kommt noch hinzu dass die meisten Halogenleuchten mehrere Halogenstrahler haben. Das können auch schon mal 6 Strahler an einer Leuchte sein, teilweise noch mehr. Bei einer Leuchte mit 6 Strahlern a 25 Watt, sind wir dann schon bei 150 Watt Leistungsaufnahme. Wenn diese Lampe 5 Stunden täglich in Betrieb ist, verbraucht sie 273 kW/h Strom im Jahr das sind circa 70 € Stromkosten. Ersetzt man die Halogenlampen durch passende LED-Lampen mit der gleichen Lichtleistung verbrauchen diese nur 3 Watt pro Lampe. Bei den 6 Strahlern also nur 18 Watt, oder 33 kW/h im Jahr. Die Leuchte verbraucht dann nur noch circa 8 € an Strom und spart somit 62 € ein. Der Anschaffungspreis hat sich also schnell amortisiert. Wenn man bedenkt, dass die LED-Lampe etwa 15 mal länger hält als eine Halogenlampe, ist der Anschaffungspreis der LED-Lampe auf Dauer gesehen sogar viel niedriger.
Das war jetzt aber nur die Einsparung für eine Halogenleuchte, so manch einer hat seine ganze Wohnung mit Halogenstrahlern ausgestattet.
Bei dem Beispiel habe ich 25 Watt Strahler zu Grunde gelegt, es gibt aber auch Halogenlampen mit 50 Watt. Da wären Verbrauch und Kosten doppelt so hoch, die Einsparmöglichkeit also noch höher. Auch die Betriebsdauer der Lampen ist bei so manchem noch deutlich höher. Das Einsparpotential kann

Für fast alle Halogenlampen gibt es Ersatz

Mittlerweile gibt es zum Glück für fast alle unterschiedlichen Halogenlampen passende LED-Lampen. Die unterschiedlichsten Bauformen, Anschlussarten, Leistungen und Spannungen der Halogenlampen sind auch als LED-Lampe erhältlich. Es gibt zum Beispiel Lampen mit 230 Volt Anschlussspannung die direkt am Stromnetz angeschlossen werden, oder Lampen mit 12 Volt Anschluss, für deren Betrieb ein Netzteil nötig ist. Die Anschlüsse der Halogenlampen sind sehr unterschiedlich, je nach Lampentyp. Die Bauform kann ein Strahler oder kleine Birne sein.

Mittwoch, 27. November 2013

LED Weihnachtsbaumbeleuchtung

Da es jetzt wieder auf Weihnachten zu geht, ein paar Tipps zur Weihnachtsbaumbeleuchtung. Früher wurden noch echte Kerzen für die Weihnachtsbaumbeleuchtung verwendet. Das war aber sehr gefährlich, da der Weihnachtsbaum leicht Feuer fangen konnte, vor allem wenn die Äste bereits vertrocknet waren.

Lichterketten mit Glühlampen können zu Bränden führen

Später kamen dann Lichterketten mit Glühbirnen für den Weihnachtsbaum in den Handel, was die Feuergefahr deutlich verringert hat. Aber auch Glühbirnen können heiß werden, vor allem wenn bereits ein paar Lämpchen durchgebrannt sind. Das liegt daran, dass bei vielen alten Lichterketten die einzelnen Kerzen in Reihe geschaltet sind, z.B. 20 Glühlämpchen mit 12 Volt ergeben 240 Volt Betriebsspannung. Brennt jetzt eine Glühbirne durch, wird diese automatisch überbrückt und es teilen sich jetzt 19 Lämpchen die 240 Volt, also ungefähr 12,6 Volt pro Glühbirne. Die restlichen Lampen werden heller, aber auch heißer, was die Feuergefahr erhöht. Wenn mehrere Lämpchen durchgebrannt sind verstärkt sich dieser Effekt natürlich. Wer noch solche Lichterketten in Besitz hat, sollte sie aus Sicherheitsgründen durch eine LED-Weihnachtsbaumbeleuchtung ersetzen.

Lichterketten mit Glühlampen verbrauchen unnötig viel Strom

Aber auch der Stromverbrauch ist zu beachten. Eine Glühlampe der Lichterkette verbraucht circa 3 Watt, bei 30 Kerzen sind das bereits 90 Watt Gesamtverbrauch. Da die Weihnachtsbaumbeleuchtung in der Weihnachtszeit aber oft den ganzen Tag brennt, kommt da schon einiges an Stromverbrauch zusammen. Eine Weihnachtsbaumbeleuchtung mit LED verbraucht bei 30 Kerzen zusammen genommen gerade einmal 4 bis 6 Watt, eine gewaltige Einsparung.



Montag, 18. November 2013

WLAN Router vom Netz nehmen

Heutzutage gehen viele Computer-Nutzer über WLAN ins Internet. Das ist vor allem bei Notebooks praktisch, da man dann nicht Ortsgebunden ist. Man erspart es sich in alle Räume einen LAN-Anschluss legen zu müssen und auch Balkon oder Terrasse können zum Surfen genutzt werden. Aber auch die Tablet-PC setzen sich immer mehr durch, für diese ist ein WLAN Router unabdingbar. Viele lassen den WLAN Router 24 Stunden am Tag laufen, das verbraucht unnötig Strom und birgt außerdem Gefahren.

Gefahr durch WLAN-Hack

Die Bequemlichkeit von überall im Haus ins Internet zu können, birgt aber auch die Gefahr dass sich Fremde über Ihren WLAN Router ins Internet verbinden. Das können sowohl Nachbarn oder auch Fremde, die z.B. im Auto vor Ihrem Haus parken sein. Wenn das Passwort nicht sicher genug ist, kann der Zugang schnell geknackt werden. Aber auch bei einem sicheren Passwort ist ein knacken möglich, wenn der Angreifer genug Zeit hat. Deshalb ist es besser den WLAN-Router nur so lange einzuschalten, wie man auch im Internet ist. Wenn der Hacker illegale Dateien über Ihren Anschluss herunterlädt, wird es für sie sehr schwer zu beweisen dass sie nicht der Täter sind.
Die meisten Internet Provider trennen aus Sicherheitsgründen die Verbindung nach einem bestimmten Zeitraum, bei meinem sind das 24 Stunden, und man muss sich wieder neu einloggen. Wenn man den Router regelmäßig vom Netz nimmt erspart man sich diese unvorhergesehenen Trennungen.

Stromeinsparung durch abschalten des WLAN Routers

Ein WLAN-Router verbraucht zwischen 5 und 20 Watt Strom, je nach Modell. Das hört sich zwar wenig an, summiert sich aber wenn der Router rund um die Uhr in Betrieb ist. Mein WLAN Router verbraucht ungefähr 8 Watt, das sind im Jahr 70 kW/h, bei einem Strompreis von 25 Cent ergibt das 17,50 €. Bei einem Router mit 20 Watt Verbrauch wären es schon 175 kW/h und 44 Euro Stromkosten, also jede Menge Einsparpotential.

Freitag, 8. November 2013

Neonleuchte auf LED-Betrieb umrüsten

Nachdem ich seit Jahren alle Lampen in meinem Haushalt durch LED-Lampen ersetzt habe, blieb einzig die Spiegelleuchte in meinem Badezimmer übrig. Diese war mit einer Leuchtstoffröhre ausgestattet, die ungefähr 50 cm lang war. Als die Leuchtstoffröhre dann den Geist aufgab, wollte ich auch diese durch eine LED-Röhre ersetzen. Die Suche nach solch einer LED-Röhre blieb aber erfolglos. Was ich fand waren LED-Röhren mit 60 oder 45 cm Länge, aber keine mit der passenden Länge. Ob es diese überhaupt gibt, oder nicht, weiß ich nicht, die Suche danach habe ich jedenfalls aufgegeben.
Da kam mir die Idee die Halterung und das Netzteil auszubauen und dafür zwei E14 Fassungen für LED-Kerzenlampen einzubauen. Gesagt getan, die Innereien wurden entfernt und Probehalber habe ich erst mal die LED-Lampen in das Leuchtengehäuse gelegt. Zu meinem Bedauern musste ich aber feststellen, dass die Lampen etwas zu dick waren und sich die Abdeckung nicht mehr schließen ließ. Es musste also eine andere Lösung her.

LED-Strips in Neonleuchte einbauen

Mir fiel dann ein, dass ich noch 1,5 Meter LED-Band übrig hatte, das ergäbe 3 Streifen mit je 50 cm. Da ich die Verbindungsstücke der LED-Strips bereits alle verbraucht hatte, musste ich die Drähte direkt auf die Kontakte der Bändern löten. Das war eine ziemliche Fusselarbeit, wenn man die Anschlussstücke noch hat ist das aber recht einfach. Da es sich bei meinem LED-Band um Farblicht handelte, musste ich alle drei Farben, Rot, Grün und Blau miteinander verbinden um weißes Licht zu bekommen. Die LED-Strips habe ich dann in das Lampengehäuse geklebt, die Bänder sind zwar selbstklebend, lösten sich aber immer wieder, deshalb wurden sie zusätzlich mit der Heißklebepistole befestigt. Anschließend noch die einzelnen Drähte an ein 12 Volt Netzteil angeschlossen und fertig war die LED-Leuchte.
Das Netzteil habe ich außerhalb der Lampe platziert, da im Lampengehäuse kein Platz dafür war. Das Netzteil schalte ich über den Einschalter in der Lampe, dadurch entfällt der Standby-Verbrauch des Netzteils. Solche Arbeiten mit Starkstrom sollte man als Laie aber besser nicht ausführen, man kann das Netzteil ja auch außerhalb der Leuchte über eine Schaltsteckdose ein- und ausschalten. Dann hat man in der Leuchte auch nur die ungefährlichen 12 Volt anliegen und ist auf der sicheren Seite. Wenn das Leuchtengehäuse aus Metall besteht, muss man aber trotzdem darauf achten dass kein Draht oder Kontakt des LED-Bandes das Gehäuse berührt um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Stromverbrauch der umgebauten Spiegelleuchte

Die Spiegelleuchte erstrahlt jetzt wieder in angenehm hellem Licht. Ein Streifen LED-Strip mit 50 cm wären nicht hell genug gewesen, aber mit den drei Streifen ist die Lichtstärke mehr als ausreichend. Die 1,5 Meter LED-Band verbrauchen circa 10 Watt an Strom, die alte Leuchtstoffröhre hatte eine Leistungsaufnahme von 13 Watt. Die Einsparung mag gering wirken, aber ich denke die Leuchte ist auch heller als vorher. Außerdem wird diese Spiegelleuchte häufig ein und ausgeschaltet, was für Leuchtstoffröhren sowieso nicht gut ist.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Alternative zu Klimageräten

Zur Zeit ist es bei uns extrem heiß und da denken bestimmt viele darüber nach ob sie sich nicht ein mobiles Klimagerät zulegen sollten. Aber Vorsicht diese Geräte verbrauchen sehr viel Strom, je nach Leistung ungefähr 1 bis 2 kW pro Stunde. Wenn das Klimagerät den ganzen Tag läuft kommt da schon einiges zusammen. Außerdem sind vor allem billige Klimageräte zum Teil sehr laut, was schon sehr störend sein kann. Es wird auch ein Anschluss nach außen für den Lüftungsschlauch benötigt, da die Abluft aber sehr heiß sein kann sollten Abluftrohr und Gitter Hitzebeständig sein. Alternativ kann eine Fensterabdichtung verwendet werden, dann kann man das Klimagerät aber nur verwenden wenn jemand zu Hause ist, da das Fenster dann nicht mehr einbruchsicher ist.

Tipps zum Stromsparen bei Klimageräten

Wer trotz all der Nachteile nicht auf ein Klimagerät verzichten möchte, weil zum Beispiel die schlecht isolierte Dachwohnung unerträglich warm wird, ein paar Tipps den Stromverbrauch zu senken:
  • Temperatur nicht zu niedrig stellen (ca. 25 °C), zu niedrige Temperaturen können auch zu Erkältungen führen
  • Klimagerät nur einschalten wenn man auch zu Hause ist
  • oft reicht es aus das Klimagerät nur auf Entfeuchten zu stellen, da hohe Luftfeuchtigkeit zum Schwitzen führt
  • über Nacht besser die Fenster öffnen

Alternativen zu Klimaanlagen

Am besten ist es die Wärme erst gar nicht in die Wohnung zu lassen, das erreicht man durch folgende Maßnahmen:
  • Sonnenschutzfolie auf die Fensterscheiben kleben
  • Außenrollos anbringen
  • Fenster bei hohen Außentemperaturen geschlossen lassen
  • das Gebäude Wärmedämmen
  • Fenster mit Wärmedämmscheiben einbauen
Angenehme Kühlung verschaffen Ventilatoren, es wird dadurch zwar nicht kälter, aber der Luftzug lässt uns die Temperatur als deutlich niedriger empfinden. Am besten eignet sich dafür ein Deckenventilator, weil hiermit der gesamte Raum gleichmäßig belüftet wird. Die Deckenventilatoren gibt es auch mit Licht, so kann man einfach die Deckenleuchte durch den Ventilator ersetzen und hat somit auch gleich den nötigen Stromanschluss.
Die Fenster sollte man über Nacht, wenn die Außentemperatur niedriger als die Raumtemperatur ist, weit öffnen, so dass die Wohnung wieder abkühlen kann. Hierbei natürlich darauf achten, dass nur Fenster offen stehen die man im Blick hat, sonst hätten potentielle Einbrecher ihre Freude.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Akkus an Stelle von Batterien verwenden

Man sollte zwar möglichst auf Batteriebetriebene Geräte verzichten, aber in manchen Fällen lässt es sich nicht vermeiden. Zum Beispiel Fernbedienungen oder Taschenlampen wären ohne Batterien undenkbar. Nicht aufladbare Batterien sind sehr unwirtschaftlich, auf eine Kilowattstunde umgerechnet lägen die Stromkosten bei mehreren Hundert Euro. Außerdem enthalten Batterien viel giftige Stoffe und müssen als Sondermüll entsorgt werden. Besser sieht es da bei wiederaufladbaren Batterien (Akkus) aus, sie sind in der Anschaffung zwar teurer und man benötigt zusätzlich ein Ladegerät, dafür können sie aber circa 1000 mal aufgeladen werden. Man kann mit einem Akku theoretisch 1000 Batterien ersetzen und somit viel Sondermüll vermeiden.

Es gibt auch bereits Geräte mit Solarzellen, wie z.B. Taschenrechner oder Armbanduhren. Bei den Armbanduhren ist zusätzlich ein kleiner Akku eingebaut, sonst würde die Uhr bei Dunkelheit ja stehen bleiben.

Mittwoch, 20. März 2013

Strom sparen im Badezimmer

Im Badezimmer gibt es zwar nicht so viele Elektrogeräte, aber ein paar mit hohem Stromverbrauch schon. Vernachlässigbar sind die elektrische Zahnbürste, Munddusche und Rasierapparat, diese Kleingeräte verbrauchen nur sehr wenig Strom.
  • In vielen Haushalten steht die Waschmaschine im Badezimmer, hierfür gibt es bereits die Stromspartipps Sparen beim Wäschewaschen.
  • Zum Haare trocknen wird meist ein Föhn verwendet, aber auch der hat einen hohen Stromverbrauch, oft über 2kW/h. Man kann die Haare auch einfach so trocken werden lassen, oder zumindest vor dem Föhnen gut trocken reiben.
  • In vielen Bädern beliebt ist ein Infrarotstrahler, wer friert schon gerne im Bad. Ein Infrarotstrahler verbraucht ungefähr 2kW/h, lieber die Zentralheizung höher stellen, je nach Art der Heizung lässt sich hier einiges sparen.
  • Eine elektrische Handtuchheizung ist unnötiger Luxus, die Handtücher werden auch so trocken wenn man für die nötige Belüftung sorgt.
  • Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher verbrauchen sehr viel Strom, wenn möglich Warmwasser aus der Zentralheizung nutzen.